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Demografie

Bereits jetzt spürbare Veränderungen in der Verteilung von Jung und Alt sind erst der Anfang. Der Begriff „Familie“ definiert sich für viele neu. Der Verbund aus mehreren Generationen „unter einem Dach“ ist eine traditionelle Rarität. Alternative Lebensformen, deren Vorbereitung und Umsetzung, sind in die Generationenberatung einzubeziehen.

Das einzig Beständige ist der (demografische) Wandel

Zahl der deutschen Pflegebedürftigen um 5 Prozent gestiegen

Die Daten der letzten Monat vorgestellten Pflegestatistik bergen aus Sicht des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) keine großen Überraschungen in sich. Von den insgesamt 12.700 zugelassenen ambulanten Pflegediensten befand sich mit 64 Prozent die Mehrzahl in privater Trägerschaft. Die Zahl der ambulanten Dienste stieg im Vergleich zu 2011 um 3,2 Prozent beziehungsweise 400 Einrichtungen. Die Zahl der ambulant versorgten Pflegebedürftigen nahm um 6,9 Prozent beziehungsweise 40.000 zu.

Im stationären Bereich gab es im Dezember 2013 rund 13.000 zugelassene voll- beziehungsweise teilstationäre Pflegeheime. Die Zahl der Heime stieg um 5,5 Prozent (rund 700 Einrichtungen). Die der Heime mit vollstationärer Dauerpflege um 2,3 Prozent beziehungsweise 200. Bei den stationär versorgten Pflegebedürftigen ist insgesamt ein Anstieg um 4,4 Prozent (35.000 Pflegebedürftige) zu verzeichnen.

"Beide Bereiche haben ein Wachstum gegenüber der letzten Statistik vor zwei Jahren zu verzeichnen. Allerdings wächst der ambulante Bereich schneller als der stationäre", so bpa- Präsident Bernd Meurer, der damit die immer wieder kursierende These vom angeblichen "Heimsog" erneut als widerlegt ansieht.

Erstmals bietet die Statistik auch Daten zu den angestrebten Berufsabschlüssen der insgesamt 9.800 Auszubildenden beziehungsweise Umschüler/-innen im ambulanten Bereich an. Die deutliche Mehrheit (76 Prozent) strebte dabei einen Abschluss als Altenpfleger/-in an. In den Heimen möchten sogar 83 Prozent Altenpfleger/-in werden.

"Durch die Statistik wird eindeutig belegt, dass ohne die Investitionen der privaten Träger die Sicherstellung der pflegerischen Versorgung unserer älteren, hilfebedürftigen Mitbürger nicht möglich wäre. Außerdem wird abermals bestätigt, dass die Pflege der Jobmotor in unserem Land ist", so Meurer. "Die Pläne der Regierung, den Altenpflegeberuf eher heute als morgen abzuschaffen, erscheinen angesichts dieser Zahlen nachgerade absurd", so Meurer abschließend.

Die Pflegestatistik wird von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder seit Dezember 1999 zweijährlich durchgeführt.

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